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Bulgarien Gebirge > Balkangebirge > Wanderungen > Mittleren

Im mittleren Balkangebirge

Ribariza, eines der längsten Dörfer in Bulgarien, liegt zu beiden Ufern des Beli Vit in den nördlichen Falten des Balkangebirgsteils um Zlatiza und Teteven, 12 – 13 km südöstlich von Teteven, mit dem es durch den obligatorischen Busverkehr verbunden ist. Mehrere markierte Wanderwege sind da in Richtung: Berghütte Benkovski  (4 – 5 Stunden in Abhängigkeit davon, welche der beiden Varianten gewählt wurde), Berghütte Veshen (4 – 4,5 Stunden), Berghütte Echo (3,5 – 4 Stunden). Vor dort kann es weiter gehen auf dem Hauptkamm des Balkangebirges, können schöne Berge bestiegen oder auch nach Südbulgarien hinübergewechselt werden.

Zlatiza an den Südhängen des gleichnamigen Gebirgsteils, 75 km östlich von Sofia. Durch dieses Städtchen führt die Fernverkehrsstraße Sofia - Karlovo - Burgas und ebenso die Hauptstrecke der Eisenbahn Sofia – Karlovo – Burgas. Von hier gelangt man auf der Straße zur Berghütte Kaschana (15 km) und zur Berghütte Svischti plas (3 – 3,5 Stunden), und zwar zu Fuß auf einem markierten Wanderweg. Beide Hütten liegen auf der Hauptkammstrecke Kom – Emine.

Pirdop, 2 km östlich von Zlatiza, ist Ausgangspunkt zur Berghütte Paskal (1 Stunde), von wo aus man in die Hauptkammstrecke Kom – Emine einbiegen kann.

Anton, ein Dorf 10 km östlich von Pirdop, liegt ebenfalls an der oben genannten Fernverkehrsstraße und Eisenbahnstrecke. Am Bahnhof halten allerdings nur Personenzüge. Markierte Wanderwege führen von hier zu 2 Berghütten: Momina poljana (von Norden, vom Hauptgebirgskamm her 5 Stunden) und Planinski izvori (direkt auf dem Hauptgebirgskamm, 3,5 Stunden).

Christo Danovo, ein anderes Dorf, liegt 24 km westlich von Karlovo an den Südhängen des Trojaner Balkangebirges in unmittelbarer Nähe von Fernverkehrsstraße und Eisenbahnlinie (hier halten auch nur Personenzüge) Sofia – Karlovo – Burgas. Verkehrsmäßig ist es an die Bahn angebunden. Die markierten Wanderwege führen vor hier zu den Berghütten Echo (5 Stunden) und Kosja stena  - Ziegenwand, (4 Stunden) direkt auf dem Hauptkamm des Balkangebirges.

Sopot ist die Geburtsort des Nationaldichters Ivan Vasov und liegt 6 km westlich von Karlovo. Zwischen beiden Städten herrschen innerstädtische Verkehrsbedingungen. Auch hier kommen Fernverkehrsstraße und Eisenbahnlinie Sofia – Karlovo – Burgas durch. Markierte Wanderwege führen zu den Berghütten Nesabravka  (3 Stunden) und  Dobrila (4 Stunden, direkt auf dem Hauptgebirgskamm unterhalb des Ambariza-Bergs). Genutzt werden kann auch ein Sessellift, der unmittelbar bei der Berghütte Nesabravka herauskommt.

Karlovo ist ein Verkehrsknotenpunkt am Südfuße des Trojaner Balkangebirges, Geburtsort des großen Freiheitskämpfers Vasil Levski und des ersten Bulgaren, der den Mount Everest bestiegen hat, nämlich Hristo Prodanov. Die hiesigen markierten Wanderwege führen zu den Berghütten im Stara-reka-Tal Chubavez (2 Stunden), Balkanski rosi (3 Stunden) und Vasil Levski (4,5 Stunden), außerdem zur Berghütte Ravnez (2 Stunden) und zur Berghütte Ambariza (ungefähr 6 Stunden), zum Botev-Berg, dem Erstling des Balkangebirges (7 – 8 Stunden).

Kalofer liegt zu beiden Ufern der Tundsha und ist Geburtsort des großen bulgarischen Dichters und Revolutionärs Hristo Botev. Auch diese Stadt liegt an der Fernverkehrsstraße Sofia – Karlovo – Burgas und hat einen Bahnhof an derselben Eisenbahnlinie. Nach Karlovo fahren von hier alle 30 Minuten Busse. Kalofer ist Ausgangspunkt für Wanderungen auf den höchsten Balkangebirgsgipfel Botev, und dazu ist sowohl eine Sommer- als auch eine Wintervariante möglich. Bei der Sommervariante geht es über die   Berghütte Raj ( 5 Stunden) in noch weiteren 2,5 – 3 Stunden bis zum Gipfel, während man bei der Wintervariante über 3 Unterstände kommt und nach ca. 7 Stunden sein Ziel erreicht.

Tscherni Osam ist ein Dorf  am gleichnamigen Fluss am nördlichen Fuße des Trojaner Balkangebirges, 13 km von Trojan selbst entfernt und 2 – 3 km vom Trojan-Kloster. Nach Trojan verkehren regelmäßig Busse. Es ist Ausgangspunkt für Wanderungen auf markierten Wegen zu einer der bekanntesten Balkangebirgshütten, nämlich der Berghütte Ambariza (4 Stunden), wo man in unmittelbarer Nähe des schönsten Bergsteigerobjektes dieses Gebirges übernachten kann. Vom Dorf aus kommt man auch zum Reservat Steneto. Es gibt zwar keine Markierung, doch eine gewisse Zeit läuft man auf einem Lastwagenweg.

Aprilzi, ein Städtchen, das aus den vier ehemaligen Dörfern Novo selo, Zla raka, Vidima und Ostrez besteht, die ziemlich weit voneinander entfernt liegen. Zu allen gibt es regelmäßigen Busverkehr von Trojan und Sevlievo aus, die beide ungefähr 25 bzw. 35 km von ihnen entfernt sind. Aprilzi selbst liegt unmittelbar nördlich unterhalb des höchsten Teiles des Balkangebirges bei Kalofer und von dort aus nehmen markierte Wanderwege ihren Anfang. Im Städtchen selbst sind die 2 Touristenherbergen Sora und Vidima. Vom Stadtviertel Vidima geht´s los zur großen Berghütte Pleven (2,5 – 3 Stunden), von wo aus man noch weitere 3 Stunden zum höchsten Gipfel braucht, dem Botev-Berg. Vom Stadtviertel Ostrez aus geht´s in Richtung Berghütte Tasha (3 Stunden), von wo aus man in 3 – 4 Stunden ebenfalls den Botev-Berg ersteigen kann.

Tasha, ein Dorf am Südostfuße des Balkangebirges um Kalofer, 15 km östlich davon, Bahnstation an der Linie Sofia – Karlovo – Burgas und in der Nähe der gleichnamigen Fernverkehrsstraße. Von hier aus werden regelmäßige Busverbindungen nach Kazanlak und dem Badeort Pavel banja unterhalten. Und man kommt zu den Berghütten Rusalka (13 km Straße und 2,5 Stunden markierter Wanderweg) und Tasha (25 km Chaussee und 6 Stunden auf markiertem Wanderweg). Von ersterer kann man zum hohen dreiköpfigen Massiv wandern, von letzterer kommt man zum Botev-Berg oder auch in eine andere markierte Richtung.

Gabrovo Hauptzugangspunkt zum Schipkateil des Balkangebirges von Norden her. Und viele Markierte Wanderwege lassen einem die Qual der Wahl zur Berghütte Usana (4 Stunden, auch 22 km Straße), in deren Nähe das geografische Zentrum Bulgariens liegt, zur Berghütte Busludsha (2,5 Stunden, allerdings vom 17 km vom Stadtzentrum entfernten Stadtviertel Jabalka), zum Sokolovo-Kloster (1 Stunde vom volkskundlichen Freilichtmuseum Etara, das 8 km vom Stadtzentrum entfernt), außerdem zum Schipkapass (2,5 Stunden von Etara), von wo aus man in 30 Minuten zum legendären Stoletov-Gipfel aufsteigt, dem Wahrzeichen von Bulgariens Freiheit.

Schipka ist dann das Städtchen auf der entgegengesetzten, der Südseite des Schipka-Passes und des Stoletov-Bergs, von wo aus es noch 12 km Landstraße bis nach Kazanlak sind. Zwischen beiden Städten verkehren Busse. Vom historischen Schipka-Kloster gehen markierte Wanderwege ab, auf denen man in 1,5 – 2 Stunden – vorbei am ebenfalls legendär gewordenen „Adlerhorst“ - bis zum Denkmal auf dem Stoletov-Gipfel kommt.

Platschkovzi, ein winziges Städtchen an den Nordhängen des Balkangebirges um Trjavna, 7 km davon und 23 km von Gabrovo entfernt. Beide Städte sind per Bus und Bahn zu erreichen. Hauptausgangspunkt für diesen Teil des Gebirges. Markierte Wanderwege führen zu den Berghütten Ivajlo, Planinez und Armeez (2,5 Stunden) und von dort in noch weiteren 30 Minuten zum Waldhaus Bulgarka auf dem Hauptbalkangebirgskamm. Von dort kann man zum Bahnhof Krastez nach Osten weiter gehen, zur  Berghütte Busludsha nach Westen, zur Touristenherberge Izvora und schließlich nach Maglisch im Süden.

Maglisch ist das Gegenstück von Platschkovzi im Süden, 13 km östlich von Kazanlak und damit durch Busverkehr verbunden. Über einen LKW-Weg gelangt man zur Touristenherberge Izvora und zum Waldhaus Bulgarka (28,5 km), während man zu Fuß über einen die Straße überquerenden markierten Wanderweg bis zum Kamm 7 – 8 Stunden braucht.

Elena liegt verborgen in den Nordhängen des Balkangebirges, 40 km südöstlich von Veliko Tarnovo (Busverbindungen). Von hier aus gelangt man in alle Richtungen des Gebirges zwischen Elena und Tvardiza. Sechsundzwanzig Kilometer sind es bis zum höchsten Punkt des Tvardiza-Passes, wo die Berghütte Bukovez ist und von wo aus man in 1,5 Stunden auf einem markierten Wanderweg zur Berghütte Tschumerna kommt. Auf einem anderen markierten Wanderweg gelangt man innerhalb von 6 – 7 Stunden auch direkt von Elena zur Berghütte Tschumerna.

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