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Bulgarien Gebirge > Balkangebirge > Wanderungen > Ostbalkangebirge

Im Ostbalkangebirge

Da dieser Teil des Balkangebirges wesentlich weniger besucht wird und genügend Unterkunftsmöglichkeiten und markierte Wanderwege fehlen, wollen wir hier nur zwei Ausgangspunkte erwähnen.

Sliven ist der wichtigste Ausgangspunkt für die Umgebung der Stadt und überhaupt für das gesamte Ostbalkangebirge. Ein Sessellift vom Stadtrand fährt hinauf zur Sonnenwiese (Slancheva poljana) und dann braucht es nur noch 20 – 30 Minuten zu Fuß bis zu Touristenkomplex Karandila und Berghütte Karandila. Von der Stadt selbst aus gelangt man auf einem markierten Wanderweg in 3 – 3,5 Stunden ebenfalls dorthin. Von oben kann man dann Wanderungen unternehmen zum höchsten Berg des Ostbalkangebirges, nämlich Bulgarka (1181 m – 3 Stunden), bis zum Gipfel Malka Tschatalka – 30 Minuten, bis zum Shelezni-vrata-Pass – 7,5 Stunden und bis zum Unterstand bei Dragieva tscheschma (Dragievs Brunnen) und Daula (große Trommel). In der Nähe sind dann auch die alpinen Bergsteigerobjekte.

Kotel ist ein altes bulgarisches Städtchen der Wiedergeburtszeit des 18. und 19. Jahrhunderts mitten im Balkangebirge, etwa 50 km von Sliven entfernt. Es ist die einzige Stadt, durch die der Kammwanderweg Kom – Emine verläuft. Auf diesem Wanderweg kann man in 1,5 – 2 Stunden auf den höchsten Berg dieser Gegend steigen, den Rasbojna (1128 m), aber auch in 10 Stunden zum Shelezni-vrata-Pass hinauf oder in entgegengesetzter, also östlicher Richtung zum Varbiza-Pass (9 – 9,5 Stunden). Auf anderen, allerdings nicht besonders gut markierten Wegen gelangt man zu den unter Denkmalschutz stehenden hübschen kleinen Dörfern Sheravna Medven.

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