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Bulgarien Gebirge > Balkangebirge > Wanderungen > Westbalkangebirge

Westbalkangebirge

Das Städtchen Tschiprovzi liegt am nördlichen Fuße des Balkangebirges, 36 km von Montana entfernt, mit dem es durch regelmäßigen Busverkehr verbunden ist. Es ist Hauptausgangspunkt für Wanderungen in den gleichnamigen Teil des Gebirges und über Chausseen mit den Berghütten Velin djal (5 km) und Kopren (20 km) verbunden, wobei es bis dahin aber auch markierte Wanderwege gibt.

Berkoviza, ebenfalls an den Nordhängen des Balkangebirges gelegen, 89 km von Sofia entfernt, 24 km von Montana und 53  km von Vraza, und auch hier ist der Busverkehr zu allen genannten Ortschaften sehr regelmäßig. Darüber hinaus ist Berkoviza zugleich Bahnstation der Kleinbahnstrecke Bojtschinovzi – Montana – Berkoviza. Von hier aus gelangt man zur Berghütte Kom (der alten und neuen), und zwar entweder auf der Landstraße oder in 3,5 – 4 Stunden Fußmarsch auf einem markierten Wanderweg. Weitere 2,5 Stunden später immer die Markierung entlang (Winter- und Sommermarkierung) erreicht man dann den Kom-Berg (2016 m) selbst, den höchsten in diesem Teil des Gebirges, von dem aus der markierte Wanderweg den gesamten Balkangebirgskamm entlang bis hin zum Kap Emine am Schwarzen Meer seinen Anfang nimmt.

Der Petrochan-Pass  bildet den Grenzsattel zwischen dem Berkoviza-Gebirgsteil und Kozniza. Hier entlang führt die Straße zwischen Sofia und Montana, 71 km von Sofia und 42 km von Montana. Alle regulären Busse, die hier vorbeikommen, halten auch. Hier sind mehrere Raststätten, und 30 Minuten Fußweg in östlicher Richtung liegt dann die große Berghütte Petrochan (bis dahin führt auch eine 1,8 km lange Straße). Über Petrochan führt der Wanderweg Kom – Emine, so dass man sich also von hier aus entweder in Richtung Westen zu Hütte und Berg Kom und Berkoviza aufmachen kann oder in Richtung Osten immer den Balkangebirgskamm entlang.

Vraza liegt 116 km von Sofia entfernt. Es ist Ausgangspunkt für mehrere markierte Wanderwege in die nahe Umgebung: Berghütte Ledenika (bei der gleichnamigen beleuchteten Höhle – 2,5 Stunden, außerdem kann man auch den Sessellift benutzen, der einem dann ca. 1,5 Stunden erspart), Berghütte Parscheviza (3,5 Stunden), Berghütte und Gedenkstätte Okoltschiza (3 – 3,5 Stunden). Und unmittelbar am Stadtrand beginnt dann auch das einmalige felsige Kletterparadies Vratzata.

Iskardurchbruch. In der gesamten Länge der Schlucht kann man von beinahe jedem kleinen Bahnhof aus auf einem markierten Wanderweg nach Westen bzw. Osten losmarschieren. Der Durchbruch selbst ist einfach märchenhaft schön und den Blick kann man in jedem Falle über all die Schönheit schweifen lassen, ganz gleich ob man ihn nun per Bahn, Auto, Fahrrad oder aber per pedes durchquert. Vom Dörfchen Rebrovo, dem Städtchen Svoge, den Bahnstationen Bov und Lakatnik (mit vielen interessanten Klettermöglichkeiten in der Umgebung), vom Dorf Opletnja, der Bahnstation Elisejna, vom Dorf Zverino und von vielen, vielen anderen Orten aus geht´s immer der Nase nach, wohin das Herz einen zieht (s. das Kapitel über den Iskardurchbruch).

Etropole liegt am Flüsschen Malki Iskar am nördlichen Fuße des gleichnamigen Gebirgsteils, 25 km von Botevgrad entfernt und 87 km von Sofia und ist mit beiden Orten durch Busverkehr verbunden. Markierte Wanderwege führen von hier zu:  Berghütte Rudinata zu dem nicht allzu hohen Kammmassiv (5 Stunden), Berghütte Tschavdar auf dem Hauptkamm des Balkangebirges (4 Stunden), von wo aus man in die verschiedensten Richtungen weiter wandern kann, Berghütte Strashata (bereits im mittleren Balkangebirge, 4 – 5 Stunden, vorbei am Kloster Etropole) und dann weiter bis zur Berghütte Svischti plas (ca. 3,5 Stunden) oder zur Berghütte Kaschana (2,5 Stunden).

Sofia. Benutzt man von hier aus die guten Möglichkeiten von Bus- und Bahntransport, gelangt man mühelos zu jedem kleinen Ort bzw. Ausgangspunkt  (beispielsweise Kremikovzi, Buchovo, Jordankino, Tschurek, Vischinja-Pass auf dem Hauptkamm), von denen aus markierte Wanderwege in die nähere Umgebung des Westbalkangebirges führen.

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