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Bulgarien Gebirge > Rhodopen > Grenzen

Die Grenzen des Gebirges

Beginnt man von Norden und geht im Uhrzeigersinn vor, ist da das Marizatal, das die Rhodopen von Norden und Osten begrenzt; im Süden ist es die Ägäische Tiefebene; im Westen folgen dann nacheinander Mesta- und Dreschenez – Tal, gefolgt von dem Bergsattel Avramovi kolibi, Ljuta reka, Bergsattel Jundola, Jundola-Fluss und Jadeniza-Fluss bis hin zu seiner Mündung in die Mariza. Die westlichen Grenzen trennen die Rhodopen (oder verbinden sie) mit dem Pirin- und dem Rilagebirge, wobei die einzig  mit dem Rilagebirge eine orographische Verbindung haben, nämlich die Gebirgssättel Avramovi kolibi und Jundola.

Die Rhodopen vereinnahmen eine Fläche von 14 737 km2, wovon 12 233 km2 in Bulgarien liegen, die übrigen in Griechenland. Das Gebirge ist etwa 220 km lang, zwischen 100 und 120 km breit und hat eine durchschnittliche Höhe von 785 m über dem Meeresspiegel.

Die Rhodopen werden in zwei Hauptabschnitte unterteilt – West- und Ostrhodopen. Die Grenze zwischen beiden verläuft von Norden nach Süden gesehen längs des Kajalijska-Tals (rechter Nebenfluss der Mariza), über den Gebirgssattel Kitkata, die Flüsschen Jajladere und Boroviza, die Talsperre Kardshali, den Varbiza-Fluss bis hin zum Tri-kamaka-Sattel an der Grenze zu Griechenland. Diese Aufteilung gilt nur für den bulgarischen Abschnitt. Jeder dieser beiden Hauptabschnitte unterteilt sich seinerseits noch wieder in viele Unterabschnitte. Typisch speziell für die Rhodopen ist, dass sie am dichtesten besiedelt sind von allen unseren Gebirgen. Sie unterscheiden sich von den anderen Hochgebirgen (über 2000 m) in Bulgarien dadurch, dass in ihrem Schoße zahlreiche Dörfer und Städtchen verborgen liegen (14 davon sind Kurorte). Das bietet ihnen natürlich Vorteile bei der Entwicklung des Tourismus. In den Rhodopen sind die schönsten Nadelwälder Bulgariens und die Natur wird hier so gut wie möglich geschützt.

Geschaffen worden sind 15 Reservate, von denen einige auf der  UNESCO-Liste stehen. Ein außerordentlicher Reichtum eben dieses Gebirges sind auch die zahlreichen Mineralquellen. Durch die Rhodopen verläuft der europäische Wanderweg E – 8, der weiter in Richtung Türkei führt.

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