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Bulgarien Gebirge > Rhodopen > Westrhodopen

Westrhodopen

Die Westrhodopen sind der größere (8021 km2, das macht 66 % der Gesamtfläche aus), der höhere, der kultiviertere und besuchtere Abschnitt des Gebirges. Hier sind die höchsten und bekanntesten Berge (über 10 davon sind Zweitausender), einschließlich dem höchsten, dem Goljam Perelik (2191 m). Von den anderen sind noch interessant: Schirokolaschki Sneshnik (Karlak – 2188 m), der von undurchdringlichen Fichtenwäldern bewachsene Goljam Persenk (2091 m), der hübsche Persenk (2074 m), das Paradies für Blaubeeren, der Bataschki Sneshnik (2082 m), das gewaltige Massiv des Sjutkite – Goljama (2186 m) und  Malka  (2078 m), ferner der schöne Turlata  (1800 m) mit seinem spitzen gleichmäßigen Konus, der ganz von Fichten bestanden ist. Hier sind auch die schönsten und malerischsten Schluchten mit kleinen Flüsschen: Trigradskoto, Bujnovskoto, dann die Täler des Gerzoviza, Mostova suschiza u. a. m. Ebenfalls hier sind die herrlichen Felsenbildungen Tschudnite mostove (die wunderbaren Brücken), die Naturseen von Tschairsko und die Talsperren Dospat, Batak, Schiroka poljana, Beglika, Toschkov tschark und noch weitere, die sich alle phantastisch in die sie umgebende Natur einfügen. In den Westrhodopen liegen denn auch die architektonisch wunderhübschen, unter Denkmalschutz stehen Orte Schiroka laka, Kovatschevzi, Momtschilovzi, Kosovo und noch eine Menge mehr hübscher kleiner Ortschaften.

Nicht zu vergessen sind auch das Städtchen Batak sowie die großen Touristikzentren Smojan und Velingrad, der Wintersportort Pamporovo, das christliche Heiligtum – das Batschkovo-Kloster und die Überreste der Asen-Festung. In den Westrhodopen gibt es über 40 Touristenherbergen und fast 15 Touristenheime und Jugendherbergen in den besiedelten Orten. Hunderte von Kilometern markierter Wanderwege sind da, wobei viele davon nicht nur zum Wandern und Skilaufen geeignet wind, sondern auch zum Radfahren.

Die Unterabschnitte der Westrhodopen mit den jeweils höchsten Bergen sind von Westen nach Osten: Alabrak mit dem Tschernovez (1834 m), an der Grenze zum Rilagebirge sind Berghütten mit zahlreichen markierten Wanderwegen rundherum. Velischko-Vedenischki-Abschnitt mit dem Goljama Sjutka (2186 m), der größte und längste, der aber nur einige wenige Hütten hat und wenig markierte Wanderwege, dann Dabrasch mit dem Beslet (1938 m) an der Grenze zum Piringebirge, ohne Hütten, jedoch mit einer Jugendherberge im Dörfchen Kovatscheviza, markierte Wanderwege gibt es nur wenige; der Gebirgsteil um Batak mit dem  Bataschki Sneshnik (2082 m) und mehreren Städten (Batak, Rakitovo, Peschtera, Brazigovo) und der Batak-Talsperre. Hier sind 2 Berghütten und 3 Touristenherbergen und viele markierte Wanderwege; Perelik mit dem Goljam Perelik (2191 m), der höchste Berg des gesamten Gebirges, einer der besuchtesten Abschnitte. Hier liegen Smoljan, Pamporovo und Schiroka laka. Vorhanden sind 4 Berghütten, 1 Touristenzentrum und 3 Touristenherbergen sowie –zig markierte Wanderwege; Tschernatiza mit dem Goljam Persenk (2091 m), einer der schönsten Abschnitte und mit Bestimmtheit der von Touristen am meisten besuchte in den Westrhodopen. Hier sind die Felsgebilde Tschudnite mostove (die wunderbaren Brücken) und die 7 Persenk-Berge. Mehr als 10 Berghütten und mehrere Touristenherbergen sind da, und das dichte Netz von markierten Wanderwegen bricht den Rekord in den Rhodopen; Dobrostan mit dem Staria bunar (1517 m), ein Karstmassiv mit vielen Höhlen (erforschte und nicht erforschte). 3 Hütten und Touristenherbergen bieten Unterkunft, und genügend markierte Wege gibt es auch.

Einer der kleinsten Abschnitte der Rhodopen ist Prespanskijat mit dem Prespa (2000 m). An seinen Nordhang hat sich das höchste Dorf Bulgariens geschmiegt, nämlich Manastir (über 1500 m ü. d. M.). Vorhanden sind 6 Berghütten und 4 Touristenherbergen, dazu zahlreiche markierte Wanderwege. Der Ardinski-Abschnitt mit dem Zigansko gradischte (1827 m) ist wegen seiner Grenzlage zu Griechenland verhältnismäßig wenig besucht. Hier sind im Dörfchen Mogiliza die bekannten Aguschevi konazi, und auf dem Kajnadina-Kamm ist unmittelbar südlich von Smoljan der Srednogorez. (Er ist für die Rhodopen das, was Schipka für das Balkangebirge ist). Berghütten und Touristenherbergen sind nicht da, doch die Nähe zu Smoljan gewährleistet Unterkunft und Verpflegung. Markierte Wanderwege gibt´s nur auf dem Kajnadina-Kamm. Der östlichste Abschnitt der Westrhodopen ist Shylti djal mit dem Butschoviza (1319 m), allerdings ist der Alaga (1241 m) durch seinen gleichnamigen Unterstand in der Nähe bemerkenswerter. Nahe der hübschen Gegend Belite brezi ist auch die einzige Berghütte gleichen Namens. Markierte Wanderwege sind nicht vorhanden.

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