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Nord Bulgarien > Elena > Geschichte

Elena Geschichte

Das Gebiet um die heutige Stadt war bereits im späten Neolithikum besiedelt. Auch vor der türkischen Fremdherrschaft hat es hier eine Siedlung gegeben, aber urkundlich wurde der Ort erst im Jahre 1430 als verlassenes Dorf unter den Namen Mesra Istromena (Starmena) und Ilijana (Eljana) erwähnt, bekannt auch als Gelentschik. Ende des Jahrhunderts wurde es als Ortschaft mit der Aufgabe, die Balkanpässe zu bewachen, registriert.

Im 16. Jh. war Elena ein separates Dorf. Seine Blütezeit erreichte es im 18./19. Jh. als Zentrum des Handwerks und Handels und nicht zuletzt der revolutionären Bewegungen. 1860 bekam Elena Stadtrecht. Die Handwerksbetriebe der Tuchweber, der Eisenbearbeitung, der Seiler und der Seidenproduktion  entwickelten sich rasch.1854  zählte Elena rund 1000 Häuser.

1843 gründete Ivan N. Momtschilov, Einwohner von Elena, eine Schule zur Ausbildung von Lehrern, die von Petko R. Slavejkov Daskaljovniza genannt wurde und noch erhalten ist.

Doino Gramatik fertigte 1874 die Elenaer Abschrift der Slavisch-bulgarischen Geschichte von Paissij an. Die Einwohner von Elena nahmen am Tarnovoer Aufstand von 1835 teil, am Aufstand von Hauptmann Djado Nikola (1856), am Aufstand in Veliko Tarnovo (1862). Georgi S. Rakovski war einige Male in der Stadt, der Apostel Levski 1868 und 1871, als er das Geheime Revolutionskomitee von Elena gründete. Zur Zeit des Russisch-türkischen Befreiungskrieges warenn Elena und Umgebung Schauplatz von bitteren Kämpfen. Die Stadt brannte glücklicherweise nicht ganz aus. Heute ist sie wegen ihrer Geschichte und Architektur Anziehungspunkt für Touristen. In Elena wurde der ‘Verschwörer’ Hadshi J.Bradata geboren, der Bischof und Vorkämpfer bulgarischer Unabhängigkeit Ilarion Makariopolski, die Schriftsteller Stojan Michailovski und Peter. J. Todorov, Sava Katrafilov und die Brüder Karschevski.

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