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Nord Bulgarien > Lovetsch > Umgebung

Lovetsch Umgebung

Der Park Basch Bunar liegt am Stadtrand in Richtung Trojan. An den felsigen Ufern des Flusses Ossam gibt es kleine und große Höhlen. In zwei von ihnen, der Vassil Levski-Höhle und der Tabaschkata-Höhle sind Knochen und Werkzeuge aus dem Paläolithikum und der Bronzezeit gefunden worden. Den Park erreicht man mit dem Bus oder in 1 Stunde zu Fuß.

Im Dorf Stefanovo (20 km südöstlich von Lovetsch, 27 km nordöstlich von Trojan) stehen über 100 Häuser des alten Stefanovo unter Denklmalschutz, sie stammen aus der Zeit Anfang und Mitte des 19. Jh. und sind ihrer Architektur einzigartig. Die ersten urkundlichen Nachweise über das Dorf sind von 1515 aus dem Ortsregister des Nikopoler Sandshak (altes türkisches Verwaltungszentrum), hier wurde es unter dem Namen Isvote geführt. Weitere Angaben stammen aus den Steuerarchiven von 1624 und den Listen von Voinugan (Anfang des 19. Jh.). Als Ganzes erhalten geblieben hatte das Dorf  Stefanovo (bis 1949 Vratza) unter osmanischer Herrschaft das Statut eines Vojnik- und Derwisch-Dorfes. Es ist einer der ältesten besiedelten Plätze aus dem bulgarischen Altertum in der Region um Lovetsch. Die Marien-Kirche (Roshdestvo Bogorodiza) wurde 1864 vom Meister Gentscho Kantschev aus Trjavna gebaut, der Dorfbrunnen (1830) und die kleine Popovo-Brücke (1824) stammen vom Lovetscher Baumeister Marin Christov. Von Interesse ist auch die 1300 Jahre alte Zerreiche, der Platz um sie herum wurde für Gottesdienste im Freien genutzt. Die erste Schule wurde 1854  im Haus von David eröffnet (bis 1906 Abt im Trojaner-Kloster), der ein Mitstreiter von Levski und oft sein Kurier war. 1870 gründete Levski hier ein geheimes Revolutionskomitee, er selbst und auch Vater Matej Preobrashenski-Mitkaloto waren oft hier. Im Dorf wurde Ivanaki Jonkov Kjürktschijata (Vratschantscheto) geboren, einer der Anführer im Veltschover-Aufstand, er wurde von  den Türken 1836 hingerichtet. Schlafgelegenheit gibt es in einer Touristenunterkunft mit 20 Betten, in den Dschurov-,Georgiev- und Minkov-Häusern mit reichen ethnografischen Privatsammlungen. In der Umgebung liegen das Kaleto und einige thrakische Grabhügel. Die Gegend war schon oft Kulisse bei Dreharbeiten und wird noch heute bevorzugt. Regelmäßiger Busverkehr zwischen Lovetsch und Stefanovo.

Das Museum Kakrinskoto Hantsche ist im Dorf Kakrin, 17 km östlich von Lovetsch. Am 26.12. 1872 wurde Vassil Levski, der Apostel der bulgarischen Freiheit, vom Popen Krastjo verraten und daraufhin gefangen.

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