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Nordwest Bulgarien > Jablaniza > Geschichte

Jablaniza Geschichte

Besiedlungen gab es hier schon in der Steinzeit, der Kupfersteinzeit und der Bronzezeit. Ein Teil der sich hier befindenden thrakischen Grabhügel ist schon geöffnet und erforscht worden. Der Name der Stadt wurde erstmals als Ablaniza im 15. Jh. erwähnt, er stammt vom altbulgarischen ablan (Apfel) ab. Während der Türkenherrschaft  gab es nur vereinzelte Häusergruppen; als die Straße von Rustschuk (Russe) nach Sofia gebaut wurde, siedelte man sich dort an. Die Bewohner nannte man Voinuzi (gegen bestimmte Verpflichtungen wurden ihnen einige Steuererlassungen zugebilligt). Wegen ihres großen Freiheitswillens nahmen viele Einwohner  an den Freischaren von Filip Totju, Hadshi Dimitar und Stefan Karadsha teil. 1873 gründeten Vassil Levski und Dimitar Obschti hier ein Revolutionskomitee. Während des Russisch-türkischen Befreiungskrieges leisteten die Bürger von Jablaniza General Gurko aktive Unterstützung.

Anfang des 18. Jh.  entwickelte sich das Handwerk besonders rasch, noch heute stellt man hier Halwa und schöne Töpferwaren her. Die erste Einklassen-Schule entstand 1870, ein eigentliches Schulgebäude wurde erst 1879 gebaut. Zur Stadt wurde Jablaniza 1969 ernannt.

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