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Nordwest Bulgarien > Mesdra > Geschichte

Mesdra Geschichte

Mesdra hat eine reiche kulturelle Vergangenheit. Man hat Überreste aus der Steinzeit, der Jungsteinzeit und der Zeit der Thraker gefunden. Während der römischen Herrschaft gab es hier eine große Stadt mit  Festung auf den Felsen hoch über der Iskar,

deren Ruinenreste heute noch südlich von Mesdra, in der Gegend Kaleto zu sehen sind. Sie schützte die Wege nach Sofia, Vraza und Montana. Mit dem Zerfall des Römischen Reichs

 verlor die Stadt an Bedeutung. Erst im Mittelalter wurde die Siedlung  wieder aufgebaut, zerfiel jedoch 1393 in Schutt und Asche, als  osmanische Horden einbrachen. In einer Urkunde aus dem 15. Jh. wird der Ort unter Mesdra Torbariza, prasna erwähnt. Erst Ende des 18. Jh. wurde es hier wieder belebter, der Ort war aber klein und unbedeutend. Unmittelbar nach der Befreiung (1878) gab es in Mesdra etwa 20 Häuser und 86 Einwohner. Ein rascher Aufschwung setzte mit dem Bau der Eisenbahnlinie von Sofia nach Varna ein, besonders aber durch die Linie Mesdra-Vraza-Lom (Vidin). (1913 und 1923). Damit wurde Mesdra zum Verkehrsknotenpunkt in diesem Teil des Landes. Zur Stadt wurde es 1950 ernannt.

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