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Nordwest Bulgarien > Vraza > Sehenswürdigkeiten

Vraza Sehenswürdigkeiten

Historisches Museum (Christo Botev-Pl., Tel. 092 20373). Zu den interessantesten und zweifellos wertvollsten Exponaten zählen hier der Goldschatz aus der Thrakerzeit und originale Muster von Goldschmiedearbeiten der bekannten Meisterschule von Vraza. Eine umfassende Ausstellung informiert über Leben und Werk des Dichters und Revolutionärs Christo Botev. Auf dem Platz vor dem Museum steht ein dem Poeten gewidmetes Denkmal. Unmittelbar dahinter wurde der Wohn- und Wehrturm der Familie Kurtpaschovzi restauriert. Etwa 150 m in südlicher Richtung steht ein weiterer Turm aus der gleichen Zeit, der malerische Turm der Meshtschien.

Der ethnografische Komplex (General Leonov-Str., Tel. 092 20209) schließt ein: das Hadshitoschev-Haus, wohl das interessanteste, das Haus von Grigorija Naidenov, Mitglied des örtlichen Revolutionskomitees und Freiheitskämpfer, das Haus von Ivan Sambin, die Himmelfahrts-Kirche (Vasnesenije) aus dem 18. Jh., die auch von Vassil Levski , P. R. Slavaikov und anderen Revolutionären besucht wurde. Hier steht auch die älteste Schule der Stadt, die Vasnesenije-Schule (1822). Vor dem Museumskomplex ist eine Büste von Vassil Levski  aufgestellt. Zur anderen zusammen gehörenden Häusergruppe unter dem Namen Nikola Woiwodov (ebenfalls im Stadtzentrum) gehören das Geburtshaus von Prof. Andrej Nikolov  (A.-Nikolov-Str), dem Patriarchen der bulgarischen Bildhauerkunst, das Haus von Gen. Kiril Botev, wo von 1900 bis 1903 der Bruder Christo Botevs gelebt hat. Ein Haus  vom Anfang des 20. Jh. gibt einen Überblick über die Lebensweise der Vratschaner  zu dieser Zeit. Die Touristenherberge Christo Botev liegt auf dem Hügel Kaleto und ist bequem auf einem Wanderweg oder über eine ziemlich steile Steintreppe zu erreichen. Ganz in der Nähe steht das Denkmal Freiheitsbote. Jeden Sonntag sind hier Hörnerklänge zu hören, die an den Kassaken Petlak erinnern sollen, der am 9. November  1877 mit seinem Signal die Befreiung der Stadt verkündete. Ein weißer Obelisk steht in etwa 100 m Entfernung, der die Namen der Gefallenen aus Vraza trägt. Im Südteil der Stadt, wo der Fluss Leva den Felsdurchbruch verlässt, liegt das Handwerkerviertel  Kemera. Alle alten Werkstätten und Läden wurden restauriert. Die Kunstgalerie besitzt  eine Reihe wertvoller Bilder bekannter Maler wie Andrej Nikolov, St. Ivanov, Zeno Todorov, Ivan Funev, Pentscho Georgiev.

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