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Schwarzmeerküste > Achtopol

Achtopol

Achtopol (1364 Einwohner) liegt auf einer langgestreckten Landzunge 87 km südöstlich von Burgas und 477 km südöstlich von Sofia. Der Name geht auf das Altertum zurück, als hier auf dieser felsigen Halbinsel eine thrakische Siedlung stand. Wahrscheinlich wurde sie im 6. Jh. v. Chr. in eine der Kolonien eingegliedert. Die Römer nannten den Ort Perontikus. Der byzantinische Feldherr Agaton ließ ihn nach der Zerstörung durch Barbarenhorden wieder aufbauen und gab ihm den Namen Agatopolis. Die Zugehörigkeit zu Byzanz oder Bulgarien wechselte wie bei den anderen Städten am Meer sehr häufig. Ende des 14. Jh. war der Ort unter dem Namen Achtenbolu bekannt. Seeräuber haben ihn mehrmals überfallen, ausgeraubt und angezündet. 1918 fiel die Stadt erneut einem Brand zum Opfer, deshalb fehlen in Achtopol alte Bauten. Nur die Reste einer Festungsmauer durchziehen die Stadt. Die Himmelfahrts-Kirche (Vasnesenie) und das Kloster des Hl. Jani (Sv. Jani) sind von Interesse. Oberhalb der Stadt liegt der Berg Malka Papija.

 
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