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Schwarzmeerküste > Baltschik > Geschichte

Baltschik Geschichte

Der Ort war von Joniern bereits im 5. Jh. v. Chr. bewohnt, die ihre Siedlung Kruni oder Krunoi nannten, eine Anlehnung an frühere thrakische Siedlungen in der Umgebung und auf das altgriechische Wort für Quellen bezogen, da es hier zahlreiche Karstquellen mit Heilwasser gibt. Später wurde der Name zu Ehren des Weingottes Dionysos in Dionysopolis geändert. Das geschah vermutlich, nachdem das Meer eine Statue von Dionysos an den Strand geworfen hatte. Hier wurden Münzen mit dem Abbild dieses Gottes geprägt. Bis zu Beginn des neuen Zeitalters war der Ort nach Odessos (Varna) ein wichtiges Zentrum an der nördlichen Schwarzmeerküste. Nach vielen Überfällen während des Römischen Reichs verfiel die Stadt. Im 13./14. Jh. verlagerte sich die bulgarische Stadt zur natürlichen Befestigung hin, dem Dshina Bair. Der heutige Name der Stadt geht auf den regionalen Feudalherrn Balik aus dem 14. Jh. zurück Nach dem Krimkrieg (1853-1856) erlebte die Stadt einen Aufschwung, sie wurde führend im Getreidehandel. Nach dem Balkankrieg von 1913 wurde Baltschik Rumänien zugesprochen und fiel erst 1940 wieder an Bulgarien zurück. Von der Schönheit der Natur begeistert ließ die rumänische Königin Maria hier ein Schloss, einen botanischen Garten, eine kleine Kirche und zahlreiche Villen für rumänische Aristokraten bauen. Damit wurde die Stadt zu einem seinerzeit modernen Kurort.

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