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Schwarzmeerküste > Obsor

Obsor

Obsor (über 2000 Einwohner) liegt 65 km südlich von Varna, 73 km nördlich von Burgas und 530 km östlich von Sofia. Es breitet sich auf den Anhöhen des Balkangebirges (Stara Planina), die bis zum Meer reichen, und am Fluss Dvoiniza aus. Die Griechen nannten es zuerst Navlochos, später Heliopolis (Sonnenstadt). Die Römer gaben dem Ort nach dem Heiligtum, das sich hier befand, den Namen Templum Jovis ( Tempel des Jupiter).

Im Mittelalter hieß die Stadt Kosjak Grad, war Teil des Fürstentums Karvun mit der Festung, die auf alten Ruinen errichtet worden war. In der Zeit der türkischen Fremdherrschaft wurde die Festung völlig zerstört. Den heutigen Namen trägt die Stadt seit 1935.

Der Strand bei Obsor ist kilometerlang und reicht vom Kap Sveti Atanass im Norden bis Mona Petra im Süden. Die anschließende kleine verschwiegene Bucht heißt Irakli. Vor langer Zeit hatten sich hier Griechen in einem Dorf gleichen Namens angesiedelt. Später verließen sie den Ort, um mit den Bulgaren gemeinsam in Obsor zu leben. Einige Kilometer weiter südlich reicht das Gebirge am Kap Sv. Nikola bis zum Meer. Am Kap Emine liegen die letzten Ausläufer des Balkangebirges. Im Mittelalter stand hier die  Festung Emona, die Umgebung hieß Paläocastro. Zu der Zeit lebten hier viele Mönche als Einsiedler, es gab zahlreiche kleine Kapellen und Klöster.

 
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