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Schwarzmeerküste > Varna > Umgebung

Varna Umgebung

Das Dorf Viniza liegt 10 km nordöstlich  von Varna. Hier leben die so genannten Gagausen, türkisch sprechende Christen mit sehr interessanten Sitten und Bräuchen. Die Gegend ist für viele Einwohner von Varna und auch für Touristen ein beliebter Ausflugsort.

Wer Einsamkeit und Ruhe sucht, findet diese am Kap Galata inmitten schöner Wiesen und Laubwälder, Quellen und ruhigen Angelplätzen.

In der Gegend Romantika bieten einige Hotels (Tel. 0522 226 317) Ruhe und Entspannung. Hier besteht Gelegenheit, alle Arten von Wassersport auszuüben, Schiffsausflüge werden angeboten.

In der Nähe des Wohnviertels Asparuchovo an der gleichnamigen großen Brücke von Varna sind die Reste des Asparuch-Schutzwall zu sehen, den der große bulgarische Herrscher vor 13 Jh. gegen das kriegerische Vordringen der byzantischen Flotte errichtete.

Südlich vom Varnaer See steht auf dem Hügel Dshanavar eine frühchristliche Basilika. Früher kamen dem Hügel mit seinen damaligen Befestigungsanlagen strategische Aufgaben gegen die eindringenden Awaren zu.

Die Gegend Probitite Kameni, bekannt unter dem Namen Steinerner Wald, liegt 18 km westlich von Varna. Es handelt sich um ein sehenswertes geologisches Naturphänomen. Durch Verwitterung sind vor rund 50 Mil. Jahren Steinformationen entstanden, in die Muscheln, andere Seetiere und Fossilien eingeschlossen sind. Einige dieser Steinsäulen haben ein tierisches oder menschliches Profil, sie waren Kult- oder Opferstätte in thrakischer, slavischer und altbulgarischer Zeit. Heute ist die Gegend beliebter Ausflugsort, der auch zu Drehaufnahmen immer wieder gern genutzt wird.

Ein Kanal verbindet Devnja mit dem Varnaer See. Die Stadt ist vor allem als größter Sodahersteller Bulgariens bekannt. In Stadtnähe liegen die Ruinen des alten Marcianapolis, zweitgrößte Stadt nach Philippopolis (Plovdiv) im antiken Bulgarien. Sie war für Imperator Trajan eine starke Festung gegen die immer wieder angreifenden Daker. Im 3. Jh. erreichte sie ihre volle Größe und Schönheit. Sehr gut erhalten sind die Grundmauern der Wehranlagen, der Schutzwall, die Türme, das Stadtforum und Ruinen anderer Gebäude. Die Festung Petritsch Kale liegt an der Eisenbahnlinie Varna-Sofia, dem Bahnhof Rasdelna gegenüber. Sie stammt aus dem 5. Jh., wurde später zerstört und im 13./14. Jh. wieder aufgebaut. Sie war wichtige Befestigungsanlage zur Zeit der Feldzüge von Vladislav Varnentschik um 1444. Heute sind die Felsen in Festungsnähe idealer Platz für Kletterer.

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