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Sofia > Grünanlagen

Grünanlagen in Sofia

Der wichtigste Park ist für Sofia der Naturpark Vitoscha, der einen Teil des gleichnamigen Gebirges umfasst. (Genauere Informationen s. im Kapitel: Bulgariens Gebirge.)

Der Boris-Park ist der zentrale Stadtpark, der an der Adlerbrücke seinen Anfang nimmt und sich längs der Zarigrader Chaussee, der Ausfallstraße in Richtung Südosten erstreckt. Gleich am Anfang des Parks liegt der Ariane-See, etwas weiter das V.-Levski-Stadion, dann das Stadion der bulgarischen Armee, Tennisplätze und eine Radrennbahn. Etwa einen Kilometer in den Park hinein ist das Maria-Louisa-Freibad mit zwei Schwimmbecken und einem 10 m hohen Sprungturm. Die Alleen des Parks sind teilweise asphaltiert. Vorhanden sind eine Freilichtbühne, viele Kinderspielplätze und ausgezeichnete Sport- und Fitnessmöglichkeiten. Ebenfalls im Park steht das Freiheitsdenkmal  aus sozialistischer Zeit, das dem Boris-Park für eine gewisse Zeit den Namen Park der Freiheit gegeben hat.  Und bei einem Spaziergang durch den Park sieht man allenthalben Büsten bekannter bulgarischer Persönlichkeiten aus Kultur und Geschichte des Landes.

Der Stadtpark liegt mitten in der Stadt seitlich der Stadtgalerie. Inmitten des Parks sind gegenüber dem Nationaltheater Springbrunnen mit der Skulptur einer Tänzerin, ein Kinderspielplatz aus Holz und eine alte Zeitungsbude aus dem vorigen Jahrhundert, wo auch  fremdsprachige Presse verkauft wird. Wenn auch recht klein, so ist der Stadtpark doch ein sehr hübsches Plätzen zum Spazierengehen und Luftschöpfen. Besonders die Schachspieler finden sich gern hier ein. Von hier sind vor beinahe 100 Jahren unter der Führung des Schriftstellers, Demokraten und passionierten Gebirgswanderers Aleko Konstantinov ca. 300 Hauptstädter aufgebrochen, um den höchsten Berg des Vitoscha-Gebirges, den Tscherni vrach zu erklimmen.

Eine eigenwillige Fortsetzung dieser Grünanlage ist der kleine Park hinter der Gemäldegalerie. Er erstreckt sich auf einem abfallenden Gelände, und unter den vielen alten Bäumen haben auch einige Skulpturen ihren Platz gefunden.

Nach dem Boris-Park ist der Südpark der zweitgrößte Park in der Hauptstadt. Er beginnt am Ivan-Vasov-Viertel und reicht bis hin zum Hladilnika-Viertel. Zwischendurch sind da zahlreiche Kinderspielplätze. Und an einem Ende ist die Schwimmeranlage Spartak, ein Lieblingsplätzchen für Feste im Freien, die häufig von der Hauptstadtgemeinde organisiert werden. Hier trainieren viele Athleten und Anhänger der Kampsportkunst. Und allmorgendlich trifft man auf Jogger aus den umliegenden Wohnvierteln, die hier ihre Runden ziehen.

Der Westpark liegt in der Nähe des Stadtviertels Zaharna fabrika und des Ljulin-Viertels. Er ist eine Oase für Spaziergänge, Sport, Spiel und Erholung.

Sofia gehört zu den Städten mit den meisten Grünanlagen in der Welt, in denen im Frühjahr Tausende Bäume ihre Pacht entfalten.

Am bekanntesten ist der Hauptstadtboulevard Zar Osvoboditel (Boul. Ruski) mit seinen Kastanienbäumen und gelben Pflastersteinen. Hinter den alten Häusern im Stadtzentrum stößt man ganz überraschend immer wieder auf  kleine Gärten und begrünte Hinterhöfe. Besonders grün sind auch die Stadtviertel Losenez, Mladost und Zone B-5. Sofia atmet nicht nur über seine „Lunge“, das Vitoscha-Gebirge, sondern auch durch viele , viele Grünflächen und Bäume an Straßenrändern.

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