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Süd Bulgarien > Plovdiv > Sehenswürdigkeiten

Plovdiv Sehenswürdigkeiten

Plovdivs historische Altstadt umfasst drei der sechs Hügel und  zieht Besucher aus der ganzen Welt an. Hier sind auch die meisten der Sehenswürdigkeiten aus der Vergangenheit: Kultstätten, Wohnhäuser und öffentliche Gebäude, Baudenkmäler, enge mit Kopfstein gepflasterte Gässchen. Die Gottesmutter-Kirche (Sveta Bogorodiza) von 1844 (Saborna-Str. 6, Tel. 032 223265, tägl. 7.30-19 Uhr). Die Konstantin-und Helena-Kirche (Sv. Konstantin i Elena) aus dem Jahre 1832. Eine sehr schöne holzgeschnitzte Ikonostase hat die Marina-Kirche (1856). Das Antike (Römische) Amphitheater liegt am südlichen Eingang der Festung über dem Autotunnel. Im 2. Jh. wurde es unter Marcus Aurelius ganz aus Marmor angelegt, Es gehört zu den gut erhaltenen Baudenkmälern aus dieser Zeit in Bulgarien. Im antiken Rahmen finden hier Theateraufführungen und Konzerte statt.

Im nördlichen Teil der drei Hügel liegt der Archäologische Komplex Nebet Tebe, hier sind Reste der thrakischen Siedlung zu sehen. Die Festungsmauern von Philippopolis findet man in der Stadtmitte der Altstadt. Chissar Kapija heißt das Osttor der Festung, es wurde vor mehr als 2000 Jahren errichtet. Das erste Schulgebäude in Plovdiv, die Gelbe Schule (Todor-Samodumov-Str.) stammt aus dem Jahre 1868. Das Haus und der Lagerraum von Hadshi Dragan Kalofereza (1848-1854) sind auf der P.-R.-Slavejkov-Str. 32, heute Filiale des Nationalen Instituts für Denkmalschutz. Im Haus von Andrej Georgiadi (Hadshikaltschov-Haus) von 1831 (Mitropolit-Paissij-Str. 6) hat der Verband der Wissenschaftler seinen Sitz. Das Ethnografische Museum (Dr.-Tschomakov-Str. 2, Tel. 032 225656, tägl. 9-12 und 14-17 Uhr, außer Montag und Freitag Vormittag) ist im Argir-Kujumdshioglu-Haus untergebracht. Es wurde 18847 vom Baumeister Hadshi Georgi erbaut. Das Artin-Gidikov-Haus von (1848) gehört heute zu den Gebäuden der  Stadtverwaltung (4.-Januar-Str. 15) ebenso das Birdas-Haus (Saborna-Str. 45), es  wurde 1856 erbaut und ist Repräsentationsgebäude des Bürgermeisters. Das Veren-Stamboljan-Haus stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. Heute hat der Verband der Maler dort seinen Sitz (Kiryll-Nektariev-Str. 15). Im Georgi-Mavridi-Haus (Knjas-Zeretelev-Str. 19) lebte 1833 der französische Lyriker Alphonse de Lamartine. Das Museum der Nationalen Wiedergeburt ist im Dimitar-Georgiadi-Haus (1848) untergebracht (Zanko-Lavrenov-Str. 1, Tel. 032 223350, tägl. 9-12 und 14-17 Uhr). Das Dr.-Tschomakov-Haus von 1860 beherbergt jetzt die Gemäldegalerie (Saborna-Str. 18) mit einer ständigen Ausstellung der Werke von Slatjo Bojadshiev. Im Nikola-Nedkovitsch-Haus (1863)  befindet sich das Volkskundemuseum ( Zanko-Lavvrenov-Str. 3, Tel. 032 626216), ein kleines romantisches Schlösschen mit einer Fülle von Wandfriesen, Wandmalereien und kunstvollen Holzschnitzereien, welche die Kunstfertigkeit der Meister dieser Zeit präsentieren. Die Ausstellung zur bulgarischen Volkskultur wird im Balabanov-Haus fortgesetzt und erweitert. Das Ritora-Haus stammt aus  der Mitte des 19. Jh. und ist heute zum Hotel umgestaltet (Todor-Samodumov-Str. 8). Das Danov-Haus (zweite Hälfte des 19. Jh.) ist Touristenherberge (P.-R.-Slavejkov-Str. 5, Vorbestellungen über Tel. 032 224339). Damit sind nur einige der interessanten Gebäude in Plovdivs Altstadt genannt.

Im Archäologischen Museum (Pl. Saedinenie 1, Tel. 032 224339) wird der bekannte Goldschatz von Panagjurischte aufbewahrt. Es handelt sich dabei um kunstvoll gefertigte Weingefäße mit einem Gesamtgewicht von 6. 169 kg. Das Historische Museum mit der Ausstellung Neue Geschichte ist auf der Angel-Bukureschtliev-Str. 14 (Tel. 032 222014). Das Historische Museum mit der Ausstellung Vereinigung (Pl. Saedinenie 1, Tel. 032 260252, 269959, tägl. 9-12 und 13-15 Uhr, außer Sonnabend und Sonntag). Das Naturkundemuseum (Chr.-G.-Danov-Str. 34, Tel. 032 226663). Die Kunstgalerie - zeitgenössische Ausstellung (Knjas-Alexander-Str. 15, Tel. 032 224220). Die Kunstgalerie - Ikonensammlung (Saborna-Str. 22, Tel. 032 226086). Die Kunstgalerie - ständige Ausstellung (Saborna-Str. 14a, Tel. 032 267790)

In der Fußgängerzone (Knjas-Alexander-Str. 8) liegt nahe beim Sachat Tepe das Römische Stadion. Es wurde im 2. Jh. dem Station in Delphi (Griechenland) nachgebaut. Auf den Marmorsitzen fanden bei Spielen oder Gladiatorenkämpfen bis zu 30 000 Zuschauer Platz. In der Nähe der Zentralpost stößt man auf das Römische Forum. Von der ehemaligen Hauptstadt der Provinz Thrakien wurden Straßen freigelegt und die Fundamente von öffentlichen Gebäuden, Wirtschaftsgebäuden und Marmorsäulen..

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