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Süd Bulgarien > Stara Sagora > Sehenswürdigkeiten

Stara Sagora Sehenswürdigkeiten

Das Historische Museum (Graf -Ignatiev-Str. 11, Tel. 042 44081, 23931).

Der Siedlungshügel Bereketskata Mogila (westlich vom Stadtviertel ‘Koljo Gantschev’) stellt mit einer Höhe von 17 m und einem Durchmesser von 250 m  ein Zeugnis der größten prähistorischen Ansiedlung in Bulgarien dar. In der Nähe des Stadtkrankenhauses wurden die größten Siedlungshügel in Bulgarien gefunden (Armejska Str. 16). Ausgrabungen legten zwei Wohnungen aus der frühen Jungsteinzeit frei (Mitte des 6. Jh. v. Chr.), sie zählen zu den am besten erhaltenen ihrer Art in Europa (täglich von 9-12 und 14-17 Uhr, Sonntags geschlossen).

Ein spätantikes Fußbodenmosaik aus dem 4. Jh. legt man bei Ausgrabungen in einer römischen Villa frei, die im Zentrum von Augusta Trajana stand. Nur die Empfangshalle ist gut erhalten, ein Saal von etwa 10x10 m. Der Boden ist mit farbigem Mosaik ausgeschmückt, der eine bunte Welt von Ornamenten, Pflanzen und Tieren darstellt, eines der besten Zeugnisse der römischen Kunst des 6. Jh. (Di. bis Fr. 9-12 und 14-17 Uhr geöffnet).

Ein spätantiker Bau mit Mosaiken aus dem 4.-6. Jh. im Zahlungsraum des Postgebäudes wurde später freigelegt. Der Bau ist aus Marmorblöcken im südöstlichen Teil von Augusta Trajana errichtet, unmittelbar neben der Festungsmauer. Den Fußboden bedecken bunte Mosaiksteine, die auf allegorische Weise die vier Jahreszeiten und den ewigen Kreis des Lebens darstellen (geöffnet Di. bis Fr. 99-12 und 14-17 Uhr).

Am Stadtrand breitet sich der Park der bulgarischen Freiheitskämpfer aus. Hier steht  eine Gedenkstätte, die den Verteidigern von Stara Sagora gewidmet ist. Ein 50 m hohes Monument wurde 1977 auf dem historischen Hügel ‘Tschadar Mogila’ errichtet im Angedenken an die blutigen Kämpfe von vor 100 Jahren im Russisch-türkischen Befreiungskrieg. Hier wurde damals auch die berühmte Samarsko-Fahne geweiht, ein Heiligtum für jeden Bulgaren.

Das Observatorium und Planetarium Juri Gagarin ist in der letzten Etage des Fremdsprachengymnasiums „P. Polan“ untergebracht.

Die Kunstgalerie (Zar-Simeon-Veliki-Str. 110, Tel. 042 22843, 21380) beherbergt über 4000 Kunstwerke in verschiedenen Abteilungen. Dazu zählen eine reiche Sammlung bulgarischer Ikonen und Estampen aus dem Mittelalter, Werke von Georgi Dantschov, Stanislav Dospevski, der Brüder Mitovi, von Ivan Penkov, Zeno Todorov und Vladimir Dimitrov - der Meister, von David Perez und Detschko Usunov (tägl. 9-12 und 14-18 Uhr, außer Sonnabend und Sonntag).

Im Hofe der Dimitar-Kirche steht das kleine Chilendar-Kloster (Tel. 042 32086), eine Nachbildung des alten Klosters von Chilendar, was den letzten Bränden in der Stadt zum Opfer fiel. Hier verbrachte Vassil Levski drei Jahre seines Lebens. Daran erinnert die kleine Ausstellung „Levski in Stara Sagore“ (Di. bis Fr. 9-12 und 14-17 Uhr).

Das Naturkundemuseum des 19. Jh. (Dimitar-Haumov-Str. 68 in der Stadtmitte) ist im Hadshiangelova-Haus untergebracht. Es wurde 1883  von Meistern der Debar-Schule erbaut und hat die typische symetrische Architektur ohne Säulen (Di. bis Fr. 9-12 und 14-17 Uhr).

Im Geo Milev-Haus (Geo-Milev-Str. 37, Tel. 042 23450) ist ein modern gestaltetes Museum eingerichtet (täglich 8.30-16.30 außer Sonntag).

Der Park Methodi Kussev (Ajasmoto) ist an den Hängen des Sredna Gora - Gebirges nördlich der Stadt künstlich angelegt. Mit der Bepflanzung begann Metropolit Methodij Kussev 1895. Heute nimmt der Park bereits eine Fläche von 2600 ha ein und stellt mit seinen vielen Baumarten aus aller Welt einen echten botanischen Garten dar. Hier stehen die Kirche ‘Heiliger Theodor Tiron“ und das Denkmal Aleko Konstantinov. Ein Zoo wurde eingerichtet, Sportplätze geschaffen, Alleen angelegt, ein wunderschöner Platz für Sport und Erholung inmitten exotischer Natur. Das Denkmal Methodi Kussev (1838-1922), ein Werk des Bildhauers Valentin Startschev und des Architekten Tanko Serafomov, wurde  am 1. 11. 1996 eingeweiht.

Stara Sagora ist auch Kulturstadt. Das Dramatische Theater Geo Milev (Boul. Metropolit Methodi Kussev) ist im schönen Gebäude des alten Theaters in der Stadtmitte untergebracht

(Tel. 042 26978, 22267). Die Oper (General-Stoletov-Str. 111, Tel. 042 24416, 29584 Tel./Fax 042 41015) und das Puppentheater (General-Gurko-Str. 46, Tel. 042 25508, 25408, 48095) sind gern besuchte kulturelle Einrichtungen.

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