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Südwest Bulgarien > Goze Deltschev > Umgebung

Goze Deltschev Umgebung

7 km östlich der Stadt, am Ortseingang des Dorfes Garmen, am linken Ufer der Flusses Mesta liegen die Ruinen der alten römischen Stadt Nicopolis ad Nestum. Kaiser Traianus (98-117) ließ sie anlässlich seines Sieges über die Daken errichten. Die Festungsmauern haben eine rechteckige Form. Von der ehemalige Größe der Stadt zeugen die Ruinen. Sie lag an einem wichtigen Kreuzweg, der die antike Städte am Ägäischen Meer mit dem Flusstal des Hebros (Mariza) verband.

Im Rhodopenmassiv Dabrasch, 25 km nordöstlich der Stadt, hoch auf dem linken Ufer des Flusses Kanina, liegt Kovatscheviza, ein einzigartiges ‘Freilichtmuseum’, das unter Denkmalschutz steht. Es ist, als ob hier die Zeit stehen geblieben sei. Die alten Rhodopenhäuser haben Ähnlichkeit mit kleinen Festungen. Eine wunderschöne Berglandschaft ringsum trägt zur besonderen Atmosphäre des Ortes bei. Schmale, steingepflasterte Gässchen und  hohe Mauern um die Häuser prägen das Dorfbild. Die Menschen sind sehr gastfreundlich und hilfsbereit. Viele Künstler haben die Abgeschiedenheit des Ortes schätzen gelernt und verbringen hier einen Großteil des Jahres. Kovatscheviza ist aber nicht nur ein Paradies für Schriftsteller und Künstler, sondern für jeden, der romantische Ruhe sucht. Hier wurde der bulgarische Schriftsteller Ljudmil Stojanov geboren. Regelmäßige Busverbindung nach Goze Deltschev. Einige der alten Häuser (Bjatov-Haus, Daskalov-Haus, Shetschev-Haus, Kapsasov-Haus, Miltschev-Haus, Spassov-Haus) sind zu Hotels umgebaut worden. Hier kann man originale Speisen aus den Rhodopen kennen lernen.

Auf dem Gebirgssattel Popovi Livadi (16 km westlich, zwischen dem mittleren und südlichen Pirin) liegt der gleichnamige Luftkurort (1400 m). Es besteht keine direkte Busverbindung. Auf einem markierten Wanderpfad ist der Ort in 4.30-5 St. zu erreichen. Weite, saftige Wiesen sind von dichten Fichtenwäldern umgeben und lassen den Besucher die Nähe der Stadt völlig vergessen. Übernachtungsmöglichkeit bieten die Berghütte Popovi Livadi (70 Betten in Zimmern unterschiedlicher Größe), das Haus A. Papasov, die Orbel-AG, die Pirinplast-AG, das Ferienheim Oreljak, das Hotel Bulgartabak-AG.

Von hier aus können auf markierten Wanderpfaden Ausflüge zum Berg Oreljak (2099 m), dem höchsten des mittleren Pirin-Gebirges (2 St.), zur Berghütte Malina (5-6 St.) oder zur Berghütte Pirin (7 St.) unternommen werden. 2 St. zu Fuß sind es zum Sveschtnik (1975), dem höchsten Berg des Süd-Pirins, es fehlen aber leider markierte Wanderwege.

Von Interesse sind  die antike und mittelalterliche Festung in der Gegend Gradischteto, der Wasserfall am Fluss Tuftscha, die Draganov-Felsen, die Festung Momina Kula, die spätantike und mittelalterliche Festung Sudin Grad, das Gottesmutter-Kloster (Sv. Bogorodiza), das Georg-Kloster (Sv. Matschenik Georgi), die Mäander des Flusses Mateniza, die Mineralquelle in der Gegend Toplika, die Pavlov-Senke, die Höhle Manoilova Dupka, die Schluchtenhöhle Propadaka, die Felsformationen Steneto in der Schlucht des Flusses Kotschanska Reka, das Felsgebilde Kosijat Kamak, die Felsenbildung Kupena in der Gegend Trebitschka Dol, die Felsgebilde Pirostijata und Tschernata Skala.

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