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Südwest Bulgarien > Raslog > Geschichte

Raslog Geschichte

Die Vergangenheit von Raslog ist eng mit seiner zentralen Lage verbunden. Die ersten Angaben über eine Besiedelung gehen auf thrakische Stämme, später die Kelten und die Slaven zurück. Die Zugehörigkeit des Ortes zum Bulgarischen Reich fiel in das Jahr 847 unter Chan Presijan. 1382 geriet Raslog unter türkische Fremdherrschaft. Der Name Raslog erschien erstmals in einer Urkunde des byzantinischen Kaisers Vassileus II im Jahre 1019. Die Ruinen einer frühchristlichen Basilika (4. Jh.) bei Raslog, und die Ruinen zahlreicher Kirchen und Opferstätten aus dem Mittelalter und der Zeit der türkischen Fremdherrschaft lassen auf einen erbitterten Kampf der christlichen Einwohner um die Beibehaltung ihres Glaubens schließen. Nach dem Berliner Frieden verblieb Raslog auf türkischem Territorium. Die Bürger der Stadt nahmen aktiv am Kampf um Bildung, für eine unabhängige bulgarische Kirche und nationale Befreiung teil. Die stürmischsten Ereignisse während des Kressener-Rasloger-Aufstandes (1878) und des Ilinden-Aufstandes (1903) fanden hier statt. Bis 1925 trug die Stadt den Namen Mechomija.

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